Schwarzer Rettich
Rettich ist ein altes
Hausmittel gegen
Erkältungen. Er wirkt
durchblutungsfördernd,
desinfiziert und schützt
die Schleimhäute in Mund
und Speiseröhre.
Bereits die alten
Ägypter aßen viel
schwarzen Rettich, um
die Leistungsfähigkeit
zu erhalten. Griechische
und römische Ärzte
verordneten den
schwarzen Rettich gegen
Husten.
Die Volksmedizin schätzt
den schwarzen Rettich
von jeher, aufgrund
seiner heilenden Wirkung
gegen Gallenleiden,
rheumatische Beschwerden
und
Erkältungskrankheiten.
Eine Kur mit schwarzem
Rettich
befreit den Körper von
den im Winter durch Streß und Müdigkeit
angehäuften Toxinen.
Nebst vielen
verschiedenen
Mineralstoffen sind
hauptsächlich zu nennen
als Wirkstoffe
schwefelhaltiges,
ätherisches Öl mit
Allylöl, Butylsenföl,
Raphanol, Raphanin, und
zu guter letzt
Vitamin C . Diese
Wirkstoffe lindern obige
Indikationen und wirken tonisierend auf den
Darm; ( Vorsicht
Durchfallgefahr ! ) Durch
diese Tonisierung werden
die Gallenwege beeinflusst
- daher kann
der Rettich auch bei
Entzündungen der
Gallenwege, Gallensteine
und -grieß eingesetzt
werden, da die Galle
besser abfließen kann.
Bei empfindlichem Magen
kann schwarzer Rettich
in seltenen Fällen zu
leichtem Sodbrennen und Aufstoßen führen.
Rezept:
Schwarzer-Rettich-Hustensaft
Anwendungsmöglichkeit:
Reizhusten:
schleimlösend,
bakteriostatisch
Vorgehensweise:
Kopf des Schwarzen
Rettichs als „Deckel“
herunterschneiden,
Rettich aushöhlen und
mit 5 - 10 EL Honig
auffüllen. Deckel wieder
aufsetzen und 1½ Stunden
stehen lassen. Der Honig
im Rettich verwandelt
sich in Hustensaft. Die
Flüssigkeit in ein Gefäß
geben und kühl stellen.
Dosierung:
4 x 1-3 Teelöffel
täglich
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